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Produkt im Test - Deka Stiftungen Balance

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Rubrik: Produkt im Test

 

Die Deka ist die Fondsgesellschaft der Sparkassengruppe. Von einem Geld-Magazin.de-Leser wurden wir gebeten, das Produkt Deka Stiftungen Balance unter die Lupe zu nehmen - ist dieser Fonds auch für Privatanleger geeignet?

Logo: Deka.de

Zuerst ein Wort zum Inhalt des Testes: Geld-Magazin.de bewertet nicht die künftige Performance eines Fonds (das geht ja gar nicht); dieser Test stellt auch bei positivem Ergebnis keine Kaufempfehlung dar. Diesen Hinweis müssen wir aus rechtlichen Gründen geben.

Bei dem Deka Stiftungen Balance handelt es sich um ein "Produkt für Institutionelle Fondsanleger", sprich Stiftungen. So ist auch das Fondskonzept laut Deka: "Ziel des Fonds ist es, durch Investition in verzinsliche Wertpapiere und Aktien, regelmäßige Erträge bei gleichzeitig langfristigem Kapitalerhalt zu erwirtschaften." Der Deka Stiftungen Balance ist also defensiv ausgerichtet, runde 70 % sind in festverzinslichen Wertpapieren (Rentenpapiere) und knapp 30 % in Aktien angelegt. Ziel ist auf jeden Fall vermeidung von Wertverlust.

Die Mindesteinlage beträgt vergleichsweise hohe 25.000 Euro, ein Sparplan ist nicht möglich. Daran sieht man auch die Ausrichtung des Fonds auf institutionelle Anleger, sprich Stiftungen. Diese sind ja am Kapitalerhalt interessiert (daher die defensive Ausrichtung), und haben in der Regel höhere Beträge anzulegen, aber nicht regelmäßig zu sparen.

Von diesem Konzept können inzwischen aber auch Privatanleger profitieren. Aufgrund der Vielzahl aufgelegter Stiftungsfonds, aber der begrenzt verfügbaren Mittel, wurden viele dieser Fonds jetzt auch für Privatanleger geöffnet. Und einige davon, unter anderem eben der Deka Stiftungen Balance, sind durchaus interessant. Im 3-Jahres-Vergleich der Börse Online schloss er in der Spitzengruppe ab. Sie meinten, er "überzeuge bei Rendite und Risiko" (Stand September 2009).  

Die Gebühren und Kosten:

Ausgabeaufschlag 2 % (einmalig bei Kauf), dazu jährliche Verwaltungsgebühren von 1 % plus Depotbankgebühren 0,08 %. Das heißt, jährlich fallen Kosten von 1,08 % an, die erst einmal wieder hereingeholt sein wollen. Plus - je nach Kauf, bei manchen Anbietern fallen die Ausgabeaufschläge ganz oder teilweise weg - der Ausgabeaufschlag im Jahr des Kaufes, der aufgeholt werden will.  Aber mit diesen Kostenwerten liegt der Deka Stiftungen Balance noch sehr gemäßigt im Vergleich zu anderen Fonds.

Aufgelegt wurde er am 28. April 2003, die Erträge werden jährlich ausgeschüttet, nicht thesauriert.

Aktuell ist Kaufkurs 57,64 Euro, Rückgabepreis 56,51 Euro. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit, die natürlich kein Garant für die Zukunft ist, beträgt für 1 Jahr plus 4,43 %, für die 5 Jahre seit Auflegung plus 28,00 %.

2009 lief der Fonds leicht besser als vergleichbare Fonds des Sektors.

Wie gesagt, eine Aussage über die künftige Performance des Fonds kann, wird und darf Geld-Magazin.de nicht treffen. Für Anleger, die ruhig schlafen möchten, aber trotzdem die Chancen auf steigende Kurse durch einen Fonds nutzen möchten, und ab der Mindesteinlagesumme 25.000 Euro anlegen möchten, ist der Deka Stiftungen Balance eine gute Wahl. 

Geld-Magazin meint: interessante Fondsalternative, das risikoarme Konzept ist auch für Privatanleger gut         

(Falls Sie das Bewertungssystem von Geld-Magazin noch nicht kennen, finden Sie eine Erläuterung in den FAQ.)

Link zum Angebot Deka

6.12.2009 Geld-Magazin.de

 


Yara, 12-03-12 08:41:
Wir sprechen hier von eiffziellor Inflation, die 2-3% betre4gt, die verdeckte, reale Inflation liegt aber zwischen 5-7% sofern man das BIP mit der offiziellen Geldmengenausweitung vergleicht, was hinter verschlossenen Tfcren passiert, dass kann ich leider auch nicht sagen.Nein. Mehr Geld im Kreislauf, heidft nicht unbedingt hf6here Preise. Das versuchte ich ja gerade eben mit der Passage fcber das Haus und die Wasserleitung zu sagen. Audferdem gibt es auch noch den Produktivite4tszuwachs. Den hatte ich in der Entwurfsversion ffcr diesen Artikel noch ausffchrlich mit einbezogen meine Lektoren (und Testleser) waren allerdings der Meinung, dass dies zu sehr ablenken wfcrde, was auch korrekt ist. Das Thema ist nun einmal sehr komplex und bre4uchte eigentlich mindestens 400 Seiten zur befriedigenden Abarbeitung.Aber die reale Inflation ist sicherlich deutlich hf6her anzusetzen, als die offizielle, dass sieht man immer wieder schf6n in den fragenden Gesichtern der Rentnet, wenn diese wieder am stf6hnen sind, dass alles teurer wird. Vielleicht haben die einfach intuitiv das bessere Geffchl zu Geld.Das ist die geffchlte Inflation, die oft te4uscht. Aber auch das ist ein Thema ffcr sich.Schon mal etwas vom Freigeld gehf6rt, vielleicht we4re das ja eine fundierte Grundlage um ein gerechts System zu schaffen…Nein, ganz sicher nicht.
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