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Produkt im Test - Postbank Gewinn-Sparen

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Die aktuelle Werbekampagne der Postbank verspricht "fette Zinsen". Bis zu 5,60 % seien beim Gewinn-Sparen drin, verspricht das Plakat (Stand Januar 09, Ursprungstest, am Ende des Beitrags die aktuellen Zinsen!). Lohnt sich das Postbank Gewinn-Sparen? Lesen Sie unseren Test!

Foto: wuv.de

Selbst für erfahrene Banker ist das Produkt nicht so ganz einfach zu verstehen - wie soll da erst ein Kunde durchblicken?

Es handelt sich beim Gewinn-Sparen um ein Sparkonto mit 3-monatiger Kündigungsfrist. Abhebungen sind bis zu 2.000 Euro pro Kalendermonat vorschußzinsfrei, sonst mit 3 Monaten Frist. Mit der ausgestellten SparCard können Sie an Geldautomaten weltweit Geld abheben, teilweise fallen Gebühren an. Die Mindesteinlage beträgt 2.500 Euro.

Aber das Interessante sind ja die Zinssätze: wo sind denn nun die 5,60 %?

Die tatsächliche Verzinsung setzt sich zusammen aus

  • einem Basiszins, der variabel und gestafffelt ist.
    Derzeit beträgt er bis 5.000 Euro 3,25 %, bis hin zu 5,00 % p.a. bei einer Einlage von mehr als 50.000 Euro. 
  • einem "Gewinn-Bonus" bis zu 0,60 %-Punkten, der a) ebenfalls variabel ist und b) abhängig von einer Losnummer der Aktion Mensch. "Er gilt rückwirkend für den Ziehungsmonat. Gültig sind die beiden Endziffern der Gewinnzahlen bei der 3. Geldziehung im Monat (1. Rang)."

Verstanden? Wir ehrlich gesagt nicht auf Anhieb. Gut deshalb die Beispiele auf der Website der Postbank. Da sind die Boni früherer Monate angegeben: zwischen 0,50 % und 2,00 %. Und die Gesamtrendite des Produktes im Jahr 2008, nämlich 3,10 %.

Generell eine Gesamtrendite auszurechnen, ist leider aufgrund der Variabilität der Zinssätze und der nicht möglichen Voraussage der Losnummer-Endziffern unmöglich.

Nach jetziger Kondition scheint man immerhin bei einer Einlage von bis zu 5.000 Euro mindestens 3,35 % p.a. (Basiszins 3,25 % plus kleinster Gewinn-Bonus 0,10 %) zu erhalten. Das ist vergleichbar mit einem durchschnittlichen Tagesgeldkonto. 

Die Postbank appelliert auch noch an den "Gutmensch"-Trieb: 1 % des Gewinn-Bonus spendet sie an die Aktion Mensch. Also spenden quasi alle Kontoinhaber mit. Nur dass sie leider nichts davon haben. Die Postbank dagegen kann die Spende absetzen ...

Geld-Magazin.de meint: die 5,60 % sind Augenwischerei, das Konto hat durchschnittliche Sparkondition             

Aktuelle Kondition: "bis zu 3,60 %" = 2,00 % Basiszins + eventuelle 0,60 % aus dem Gewinnbonus. Da fehlt doch was, meinen Sie? Richtig! Denn die fehlenden 1,00 % gibt es nur als höheren Basiszins auf Einlagen ab 50.000 Euro, zwischen 5.000 und 50.000 Euro geht es gestaffelt hoch. Unsere Bewertung weiterhin: Schönrechnerei!

(Falls Sie das Bewertungssystem von Geld-Magazin noch nicht kennen, finden Sie eine Erläuterung in den FAQ.)

Link zum Angebot Postbank

26.01.2009, aktualisiert 21.06.2009 Geld-Magazin.de


Dodok, 09-03-12 02:35:
Schnassl sagt:Ob SAGE in Verbindung mit einem p.a. weiter acebehnrnden Dienstleister der Weisheit letzter Schluss ist, mag dahingestellt sein.Dass ein solcher Schritt unbedingt notwendig war, ein Schritt zu einem professionellen die Anforderungen unterstfctzenden und erffcllenden System zwingend notwendig war, ist eigentlich indiskutabel.Hier bitte ich und sollte einfach mal den Fachleuten vertraut werden. Was ich teilweise hier zu lesen habe, ist einerseits idealistisch, ja we4re schf6n, doch fern jeglicher Realite4t.Hat hier eigentlich irgendwer der Schreiberlinge, die auf Open Source oder Selbstentwicklung gehen auch nur im geringsten eine Ahnung von der Materie und dem Umfang dessen? Wisst Ihr eigentlich welch geballtes Knowhow dahinter stecken muss?Es sind die kleinen Details und Verzwicktheiten, die zwingend notwendig sind, die oftmals mangels Kenntnis niemand im Fokus hat, die eine Eigenentwicklung bzw. ein Open Source Projekt unmf6glich machen. Oder rechnet halt mit einer Entwicklungszeit von 10 Jahren +.Realite4tsfern und praxisfremd, der Materie unwissend sind derart Meinungen, sorry. Doch hier bewegt man sich auf einem eng abgesteckten Terrain, wo selbst ein neues Produkt, was die Lasten erffcllen soll, von einem professionellem Team, Vollzeit, 30-50 Mann, 40 Std-Woche und einem entsprechendem Millionenbudget nicht sicher und konstant laufend unterhalb 5-6 Jahre realiserbar ist!Mangels Kenntnis der Materie wird hier e4udferst viel untersche4tzt, pauschal in den Raum gestellt und ich bin in diesem Bereich te4tig, weidf, wovon ich schreibe.Fraglich ist, ob SAGE die passende Wahl ist. Es ge4be andere Anbieter, die zu einem Einstieg von EUR 40k u.U. bereit gewesen we4ren einerseits ihr System anzupassen, andererseits plattformunabhe4ngig zu sein.Ich sehe auch das Thema, dass nicht in allen Gruppierungen, die in diesem Syste ja selbst erfassen mfcssen, Leute mit Kenntnis sitzen und dadurch sich in SAGE- nicht zurechtgefunden wird und- Schulungen zuse4tzlich notwendig werden,- am Ende sehr viel Nacharbeit notwendig wird.Mir ist nicht klar, ob berfccksichtigt wurde, dass eben nicht nur Fachleute dran sitzen werden und dem aufgefangen wird.Es we4re interessant zu wissen, welche weiteren Systeme in die Urteilsfindung eingeflossen sind. Ich bin ein wenig skeptisch, ob der Fokus weit genug gelegt worden war. Kostentechnisch he4tte es sich nicht viel gegeben, vielleicht aber doch?
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etta, 19-01-10 14:14:
POSTBANK
Seit über mehr als 30 Jahren bin ich ein zufriedener,(abgsehen von einigen Unzulänglich keiten) Kunde bei der POSTBANK.
Die neueren, jetzigen Veränderungen zwingen mich nun eine neue Bankver bindung für ich zu suchen.
Anlass sind in der letzten Zeit mehrere negative SPARMA?NAHMEN/Veränderungen der Postbank.
Negativ ist auch die
KONTAKTAUFNAHME zu meiner POSTBANK:
1).e-Mail = umständlich, langwierig,
Mitteilung von der Postbank, dass ich mein Anliegen schriftlich verfassen soll und auf dem Postweg (natürlich mit 0,55 €)versenden muss.
2).Kontaktaufnahme natürlich auch über die
(von der POSTBANK geliebten)
ServiceNr.:01803 2881 = 9 Cent a. d. d. Festnetz der Telekom! pro Minute!!!! Bitte vergegenwärtigen, wie schnell eine Minute bei !Musik! vergeht und dann ggf. die lange Warteschleife.
3). Gestern, den 18. Januar 2010 habe ich erfahren, dass das hiesige -kleine- Postamt keine Kündigung von Sparbuch-Guthaben entgegen nehmen kann. Das heißt: ich mußte in den Nachbarort fahren (oder auch gehen=20Minuten) um dort das Sparguthaben mit Sparbuch aufzulösen.
4). Im Umkreis von mehr als ca. 20 km habe ich keine Möglichkeit Einblick oder Ausdrucke meines Girokontos zu erhalten. Online-Giro kommt für mich nicht in Frage. Auch wenn Bürger dies nutzen:ICH will es nicht.
Natürlich wird jetzt die sehr, sehr teure ServiceNr. angesprochen.
Meine Meinung: Ein Drucker, für die Einsichtnahme der Kontobewegungen muss in jeder Kleinstadt (nicht Dorf)vorhanden sein.
Sparmaßnahmen durch Technik evtl. ersetzen. Hier wäre der Drucker an zu sprechen. Aber Sparmnahmen heimlich, hier wäre die Reduzierung der Poststellen in kleinere Orte zu benennnen und deren Kompetenz zu reduzieren, ist Kundenunfreundlich.
Ich, als Kundin werde mich wehren.
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Geld-Magazin, 24-07-09 14:07:
Hallo Andreas,
das Produkt wurde ja auch mit "akzeptabel" von uns bewertet. Salamitaktik: Basiszins gestaffelt, plus Bonuszins in Abhängigkeit von ..., d.h. wenn man vorher wissen will, wie hoch die Verzinsung ist, geht das gar nicht. Das hatten wir ausführlich im Beitrag (s.o.) erläutert. Und viele Bankkunden, die nicht so informiert sind, sehen eben nur die "bis zu 5,60 %" und wundern sich dann, warum sie weniger Zins erhalten. Aber wir sind gespannt, wie unsere anderen Leser das sehen!
Gruß aus Nürnberg
Anette Rehm, Geld-Magazin.de
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Andreas, 24-07-09 10:19:
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich habe nun die Angebote verschiedener Banken verglichen, aber das Angebot der Postbank (Gewinn Sparen) scheint mir noch immer ein gutes zu sein.
Natürlich handelt es hierbei um ein Lockangebot der Postbank um neue Kunden zu werben, aber im schlechtesten Fall bekomme ich (immerhin) 2,25% bei 5000 Euro Einlage.
Das ist noch zum Teil bei weitem mehr als bei anderen Anbietern.
Nur eine Frage bleibt:
Wie sicher sind die Zinsen?
Die Zinsen der Postbank sind variabel! Es wäre sehr ärgerlich wenn zuerst die Kunden angelockt würden und danach die Zinsen in den Keller gehen.
Gibt es dazu Erfahrungswerte?
Aber falls wirklich solch ein Zinseinbruch stattfindet kann man das Konto ja auch einfach kündigen.
Vielleicht habe ich ja auch die Tücken dieser "Salami-Taktik" noch nicht gesehen.
Für mich sieht es eigentlich recht einfach aus:
Ich bekomme einen Grundzinssatz (den ich mit 2,25% auch schon recht ok finde) und außerdem noch diesen Bonussatz aus der Gewinnziehung obendrauf.
Das ich nicht an die 5,60% komme ist mir doch schon im Vorwege klar.
Jeder kann doch, abhängig seiner persönlichen Einlage, "Seinen" Grundzins erkennen. Und die Bonuszinsen sollte man auch wirklich nur als Bonus sehen.
Oder gibt es versteckte Hintertüren die ich nicht gesehen habe?
Ich hoffe auf baldige Antworten
MfG
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Geld-Magazin, 23-07-09 16:07:
Hallo Andreas,
das ist schwer, andere Anbieter - nicht Direktbanken - zu finden,mit ähnlichen Konditionen. Tagesgeld hat den Vorteil höherer Verfügbarkeit, Festgeld 3 Monate wollten Sie nicht .... im Tagesgeld haben einige Banken und Sparkassen noch 2 % p.a. Die jeweils besten finden Sie in unseren Vergleichsrechnern (http://www.geld-magazin.de/nc/de/vergleichsrechner/geld-finanzen.html). Was bei dem Postbank Gewinnsparen halt absolut stört, ist die "Salamitaktik" und das "wenn, dann", mit der sich der Zins zusammensetzt.
Gruß aus Nürnberg
Ihr Team von Geld-Magazin.de
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Andreas, 23-07-09 12:15:
Nur zu welcher Bank sollte man denn gehen um eine bessere Verzinsung zu bekommen?
Abgesehen von den Online-Banken bietet die Postbank ja (immerhin)2,25% + Bonus bei einer Einlage von 5000 Euro.
Klar, die 5,60% sind schönrednerei aber immerhin noch mehr als bei anderen Anbietern.
Da der Leitzins im Keller ist bekommt man bei anderen Banken wesentlich weniger. (z.B Deutsche Bank 0,35% fürs Festgelt, 0,5% für die Sparcard.)
Könnt Ihr einen Rat abgeben bei welcher Bank man sonst recht gute Konditionen bekommt wenn man auf Online-Banking und Festgeldanlage verzichten möchte?
MfG
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Roland, 29-06-09 11:31:
Guten Tag,rechtzeitig vor einem Beratungstermin habe ich die Bewertungen des Postbank-Produktes lesen können,sodaß ich erst einmal den Termin storniert habe!!!
Bei der Postbank kommt man immer wieder auf diese Schiene"Bauernfängerei"!!!
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Uli, 08-04-09 18:03:
Hallo,

ich habe gestern an den Vorstand der Postbank geschrieben, weil ich mich über den Tisch gezogen fühle. Die Zinssenkungen und gleichzeitg Lockangebote für Neukunden sind absolut unseriös. Echter und ehrlicher Verbrauerschutz wäre, wenn Kunden bei willkürlichen Zinssenkungen auch ohne Kündigungsfrist ihr Geld abheben könnten. Das werden aber unsere von der Wirtschaft gesteuerten Politiker nie umsetzen - armes korrupts Deutschland!
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fewi, 02-04-09 20:51:
Seit der Erstellung des Beitrags wurden die Zinsen der höchsten Stufe innerhalb eines Monats von 5% erst auf 4%, dann auf 3% gesenkt, dafür aber ein Bonus für "neues Geld" draufgesattelt. Ich fühle mich veralbert. Mein Guthaben habe ich gekündigt und muss 3 Monate und wahrscheinlich weitere Zinssenkungen abwarten, bis ich an das Guthaben kommen
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kurt, 12-02-09 19:33:
Bevor ich diesen Artikel hier gelesen habe, habe ich diese Mail verschickt.
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Sehr geehrter Herr Madzarevic,

heute habe ich Post von Ihnen bekommen. Der Aufmacher:
NEU-Profitieren Sie beim Postbank Gewinn-Sparen mit bis zu 5,6% p.a!
Ich weiß jetzt nicht, ob Sie sich diese Offerte haben einfallen lassen, oder ob es obere Strategie der Postbank ist. Zu diesem speziellen Postbank Angeboten gab es in dieser Woche einen TV Beitrag. Hier wurde jedem Zuschauer in der Republik deutlich gemacht, dass es keiner Bank- außer der Postbank- in diesem hohen Maße versucht, zukünftige Anleger zu veralbern. In diesem Beitrag wurden genau diese mit 1-Sternchen, 2-Sternchen, 3-Sternchen . . . versehenen und dann im Kleingedruckten die Erklärungen dazu erläutert: Ausnahmen und Annahmen *wenn dies **dann das ***oder doch das. Als Fazit kam für den Kunden dann läppische 0,8% p.a. Rendite heraus.
Sie sollten sich unbedingt diese öffentlich gemachten Darstellungen einmal ansehen, wie es um den Ruf der Postbank tatsächlich bestellt ist. Ihren Bonus einer seriösen "Post" haben Sie doch damit leichtfertig verspielt.

Vielleicht hilft Ihnen diese Mail, um künftig kundenfreundliche/seriöse Angebote zu verschicken.
Gerade in diesen dunklen Zeiten der Finanzwirtschaft muss auch eine Postbank ihre Lehren ziehen und mit diesem Unsinn endlich aufhören.

Mit freundlichen Grüßen
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