Erfahrungsbericht: Hobby Reiten zu Geld gemacht
Manchmal kommt man durch sein Hobby auf eine Berufsidee. So auch im geschilderten Fall einer passionierten Reiterin. Welche Idee sie hatte, und was sie machte, lesen Sie hier.

Eigentlich war es gar nicht besonders schwer, sondern entwickelte sich fast eigenständig – der Weg in die Selbständigkeit. Erst wurde die Idee geboren, ein Produkt für den eigenen Hobby-Bedarf zu entwickeln, daraus hat sich dann recht schnell der Bedarf für eine definierte Zielgruppe herausgestellt und die Überlegung das Produkt zu produzieren und zu vermarkten war geboren.
Hooffix ist ein Produkt zur Abdeckung von Stollengewinden in Hufeisen. Stolleneisen werden im Schwerpunkt von Springreitern und Kutschfahrern im Turniersport eingesetzt. Da die Stollen nicht permanent, sondern jeweils bei Bedarf eingedreht werden, ist das Gewinde bis zum Einsatz offen und ungeschützt. Diese Situation war auch bei mir auf Turnieren schon oft ein Ärgernis, da die Stollen durch die starke Verschmutzung oder Beschädigung des Gewindes nicht einzusetzen waren und daher mein Pferd entweder gar nicht an den Start gehen konnte oder trotz widriger Bodenverhältnisse ohne Stollen gestartet ist, was nicht immer ungefährlich war.
Für dieses Produkt hat Hooffix auf der Eurocheval 2006 – Europas größter Pferdemesse – den Innovationspreis erhalten und obwohl es zeitlich aufwendig und nicht leicht ist ohne Fremdinvestitionen ausschließlich mit Eigenmitteln eine Neuprodukteinführung durchzuführen, hat es auch sehr viel Spaß gemacht, die eigenen Vorstellung vom Produktdesign, Flyer, Messeauftritt, Homepage bis zur Marktbearbeitung umsetzen zu können.




Nachdem ich nicht weiß, um welches "Baby" es sich bei dir handelt, kann ich natürlich zu Produzenten nichts vernünftiges mitteilen. In meinem Fall hat mir natürlich weitergeholfen, das ich ursächlich von Beruf Einkäuferin bin und hier oft mit der Suche nach geeigneten Lieferanten konfrontiert worden bin. Bei Hooffix kam mir natürlich auch sehr entgegen, das der Markt (Reiter in Deutschland) sehr stringent organisiert ist, d.h. eine Zielgruppen-/Marktanalyse war ohne großen Aufwand zu erstellen, da der Dachverband jegliches Zahlenmaterial liefern konnte. Diese Marktanalyse ergab dann den potentiellen Kundenkreis und die Entscheidung aus einem Eigenbedarf ein Produkt für einen definierbaren Markt zu entwickeln. Sodele, sollte dich noch weiteres interessieren, so melde dich einfach.
Liebe Grüße
Claudia
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vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Fragen haben wir gleich mit der Bitte um Beantwortung an hooffix weitergeleitet. Sie finden also bald die Antworten hier auf der Seite :-)
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