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Fallen Sie nicht auf die Packungsgröße herein

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Rubrik: Specials

 

Seit 11. April gilt eine neue EU-Richtlinie für Verpackungen. Damit dürfen Hersteller jetzt vor allem bei Lebensmitteln des täglichen Bedarfs andere als Normgrößen anbieten, z.B. bei Butter, Milch usw.

Die "Panikmache", die einige Fernsehsender und auch die grosse Tageszeitung mit den vier Buchstaben betreiben, sehen wir allerdings für unnötig an. Auch bisher schon haben gewiefte Hersteller statt Preiserhöhungen einfach die Packungsgröße verkleinert ... z.B. Zentis Früstückskonfitüre. Auf einmal war der Inhalt des Plastikbechers nur noch 200 Gramm, bei gleichem Preis.

Und wer es mit dem 340 Gramm-Glas vergleicht, stellt übrigens fest, dass der kleinere Plastikbecher je 100 Gramm mit 35 Cent (Standardpreis) preiswerter ist als das grössere Glas mit 41 Cent.

Das ist auch der Tipp, um nicht auf verschiedene Packungsgrößen, reißerisch von vorgenannten Medien "Mogelpackungen" genannt, hereinzufallen:

Lesen Sie immer den Grundpreis je 100 Gramm bzw. 1 kg, der am Regal angebracht ist.

Es ist ja nichts Neues, bei Waschmittel usw. musste man bisher auch schon immer Kopfrechnen, ob jetzt die "Normalpackung" Megaperls Persil mit 1,215 kg, die Sonderpackung mit 20 % mehr Inhalt zu leicht höherem Preis, oder die Packung mit den Tabs aus dem Angebot den günstigsten Preis hatte.

Und leider kauft man auch weiterhin seine Lieblingsschokolade, egal ob sie zum gleichen Preis etwas weniger Gewicht bietet, oder gleiches Gewicht zu höherem Preis.

Wie gesagt, der Vergleich war bisher oft schon durch ungerade Gewichtsgrössen (siehe das genannte Waschmittel) sehr schwer, künftig trifft das noch mehr Waren. Aber Preisfüchse schauen wie empfohlen aufs Regal, und vergleichen die dortigen Grundpreise ... dann kann ihnen auch die neue EU-Richtlinie nichts anhaben!

 

 


gedruckt am  07.10.2022