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Poststreik - welche Alternativen gibt es?

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Rubrik: Specials

 

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Es ist mal wieder soweit - die Post streikt und diesmal sogar unbefristet. Wichtig ist für Kunden zu wissen, wie Briefe oder Pakete trotzdem zu ihren Empfängern  kommen. Vor allem welche Pflichten sie bei wichtigen Sendungen haben.

Damit die Briefe und Pakete sich nicht bis ins unendliche anfangen zu türmen, hat die Post einen Notdienst eingerichtet. Dabei handelt es sich um private Dienstleister, die einen Teil der Sendungen austeilen werden. Dadurch kommt es zu einer Verzögerung von ungefähr zwei Tagen. Zunächst sollten Kunden prüfen, ob ihr Zustellungsbereich überhaupt vom Streik betroffen ist. Dies kann auf der Seite der Deutschen Post in Erfahrung gebracht werden.

Kunden sollten wissen, dass sie nicht auf die Post vertrauen sollten, wenn wichtige Dokumente pünktlich ihren Adressaten erreichen sollen. Sollte seine Kündigung oder ähnliches nicht pünktlich beim Empfänger ankommen, ist die Post dafür nicht haftbar zu machen. Festgesetzte Fristen bleiben trotz eines Streiks bestehen. Eine Alternative kann das Versenden eines Faxes sein. Um später einen tatsächlichen Ausgang des Schriftstückes zu beweisen, sollte man auf jeden Fall das Versandprotokoll behalten. Auch das Versenden einer E-Mail kann eine Option sein, da sich Schriftstücke als Anhänge verschicken sind und auch eine Gültigkeit besitzen.

Ist es möglich, könnten wichtige Briefe auch persönlich oder per Kurier ausgetragen werden. Wichtig ist, dass Kunden wissen sollten, dass ein Streik juristisch gesehen als höhere Gewalt gilt und somit die Post nicht für verstrichene Fristen verantwortlich gemacht werden kann.

Eine weitere Alternative um Briefe und Pakete zu versenden ist die Versendung per Express. Pakete, die als Express-Sendungen deklariert sind, werden weiterhin befördert, sind aber in der Regel teurer als normale Pakete. Des Weiteren gibt es noch private Dienstleister, wie z.B. Hermes oder UPS, die nicht bestreikt werden. Die Dichte an Paketshops ist in Deutschland mittlerweile sehr groß und bei einem Aufpreis werden die Pakete sogar zu Hause abgeholt. Der Nachteil ist, dass es kaum Briefkästen der privaten Betreiber gibt und somit das Versenden von Briefen auch über die Shops laufen muss.

Geld-Magazin.de, 11.06.2015


gedruckt am  14.08.2020