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Ethanol-Kamine sind keine gefährlichen „Sauerstofffresser“

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Rubrik: Trends

 

Auch wenn der Sauerstoffverbrauch von Bio-Ethanol-Kaminen für Menschen ungefährlich ist, sollte dennoch genügend gelüftet werden.

Ethanol-Kamine sind keine gefährlichen „Sauerstofffresser“ Kamin © Anton Balazh - Fotolia.com

© Anton Balazh - Fotolia.com

Aus der Schule weiß jeder, dass Sauerstoff verbraucht wird, wenn etwas verbrennt. Dies gilt auch für Kerzen und auch für Ethanol-Kamine, die zurzeit immer beliebter werden. Die einzige Sorge ist dabei nur, dass die Feuerstelle den Sauerstoffgehalt im Raum so reduziert, dass es für den Menschen gefährlich wird. Doch dies stimmt nicht, so der Mikrobiologe Dr. Roland Schmid von der Universität Osnabrück.

Um die 21 Prozent Sauerstoff befinden sich in der Luft. Das ist so viel, dass ein Ethanol-Kamin nicht die Gesundheit von Menschen gefährden würde, wenn er an ist. Denn ein solcher Kamin verbrennt in einer Stunde nur zwischen 0,25 und 0,5 Liter Bio-Ethanol. Das bedeutet, dass kein Mensch eine Sauerstoff-Veränderung in dem Raum vermerken kann.

Durch die Verbrennung von Ethanol entsteht sowohl Wasserdampf als auch Kohlendioxid. Das ist aber tragisch, denn ein kurzes Lüften oder Öffnen der Tür zu einem anderen Raum ist schon für den Luftaustausch genügend.

Das gefährliche Kohlenmonoxid, dass beispielsweise bei Kohlenöfen zu Unglücksfällen führt, entsteht bei einem Ethanol-Kamin so gut wie nicht. Laut Dr. Roland Schmid liegen die Werte weit unter der vorgeschriebenen Grenze und in jeder Tiefgarage ist man stärker belastet.  

Fazit: Gemütliche Abende vor dem Kaminfeuer steht nichts im Wege!

Weitere Informationen auch unter www.ratgeber-ethanolkamine.de

Geld-Magazin.de (Lena Schimmel), 25.10.201


gedruckt am  23.10.2020