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Der deutsche Mittelstand gibt sich optimistisch

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Rubrik: Aktuell

 

Im deutschen Mittelstand ist mit 81 Prozent ein großer Teil zufrieden mit der aktuellen Situation in der deutschen Wirtschaft. Im Vorjahr waren es mit 73 Prozent noch weniger Zufriedene. Damit sind die deutschen Mittelständer im internationalen Vergleich wesentlich optimistischer als Unternehmen aus anderen Märkten. Im internationalen Durchschnitt bewerten etwa 54 Prozent der Unternehmen die Entwicklung ihrer Heimatwirtschaft als „gut“. Parallel können knapp zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) im vergangenen Geschäftsjahr steigende Umsätze verzeichnen. Auch für die kommenden 12 Monate prognostizieren 64 Prozent der Unternehmen positive Umsatzsteigungen. Das sind die zentralen Ergebnisse des Global Business Monitor von Bibby Financial Services, einem der weltweit größten bankenunabhängigen von internationalen Factoringlösungen und damit verbundenen Dienstleistungen (veröffentlicht am 12.10.2017). Im Rahmen der Studie wurden rund 1.655 kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in elf Ländern weltweit, darunter Deutschland, die USA, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande und Hong Kong zu ihren ökonomischen und finanziellen Einschätzungen befragt.

Etwas weniger als ein Viertel (24 Prozent) der befragten Unternehmer erwarten ein Wachstum der deutschen Wirtschaft, rund zwei Drittel (68 Prozent) gehen von keiner nennenswerten Veränderung aus. Mit Blick auf die Weltwirtschaft ist der Mittelstand deutlich pessimistischer: 64 Prozent haben hier Skepsis und sind über die Situation besorgt. Als wichtigste Ursachen werden hier die politische Situation um Präsident Donald Trump in den USA (56 Prozent), Kriege und Terrorismus (35 Prozent) sowie der Brexit genannt (21 Prozent).

Andreas Dehlzeit, Geschäftsführer der Bibby Financial Services GmbH, ordnet die Studienergebnisse ein: „Deutschland geht es, unabhängig von Faktoren wie der Dieselkrise, sehr gut. Das große Vertrauen des Mittelstandes, dem viel zitierten Rückgrat der deutschen Wirtschaft, das in unserer Studie zum Ausdruck kam, ist sinnbildlich dafür. Dennoch scheint die Welt für viele Befragte volatiler geworden zu sein. Die gestiegene Sorge vor politischer Instabilität in Deutschland und weltweit könnte sich zu einer Bürde entwickeln und sollte das Augenmerk von Unternehmern verstärkt auf Aspekte wie Risikomanagement lenken.“

Digitalisierung und Fachkräfte als Schlüssel zum Erfolg

Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen (19 Prozent) gehört für den deutschen Mittelstand zu den wichtigsten Ursachen für neues Wachstum, gefolgt vom Aufspüren neuer Marktsegmente (14 Prozent). Dafür scheuen die Unternehmen keine kosten und wollen in die Ausbildung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter investieren (71 Prozent), die IT oder digitale Technologien weiterentwickeln (69 Prozent) aber auch neue Mitarbeiter werben (67 Prozent). Der Mangel an Fachkräften stellt dabei eine gewisse Herausforderung dar – 70 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass dies die größte Hürde für ihr Geschäft aktuell bzw. auf Sicht von zwölf Monaten wäre. Hohe Verluste durch Abschreibungen auf Forderungen Die Ergebnisse des Global Business Monitor 2017 deuten auf eine gesunde Zahlungsmoral in Deutschland hin. In keinem anderen Markt werden Rechnungen im Schnitt so schnell beglichen (26 Tage). Für die anderen Märkte gilt eine durchschnittliche Zeit von 35 Tagen. Wenn Sie privat alle Rechnungen beglichen haben und gerne etwas Risiko eingehen, können Sie online Casino spielen, um die Haushaltskasse aufzufüllen.

Andreas Dehlzeit: „Die Ergebnisse zeigen klar, dass sich Mittelständern mit dem Thema Forderungsmanagement und Factoring auseinandersetzen sollten. In Ländern wie den USA ist Factoring bereits etabliert, aber auch in Deutschland setzen mehr und mehr Unternehmen auf den Verkauf ihrer Forderungen zum Risikomanagement. Das angekaufte Forderungsvolumen stieg 2016 hierzulande um vier Prozent, für 2017 erwarten wir vergleichbare Wachstumsraten.“

Der Global Business Monitor kann kostenfrei unter diesem Link heruntergeladen werden: http://www.bibbyfinancialservices.de/global-business-monitor-2017

 

Weitere Informationen zu Bibby Financial Services sowie zum Thema Factoring finden Sie hier.

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gedruckt am  20.10.2020