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Strompreise: im Osten höher

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Ostdeutsche zahlen im Schnitt 7,8 % mehr für Strom als Westdeutsche. Und: Der Strompreis-Anstieg mit 14,27 % seit Mitte 2007 ist im Osten Deutschlands am höchsten. Bezogen auf Gesamt-Deutschland liegt der ostdeutsche Strompreis 6,5 % über dem Durchschnitt.

Foto: CO2 online

Die ergab eine Analyse von Check24 für den Zeitraum Juni 2007 bis Januar 2009.

Die Untersuchung ergab im Einzelnen:

Der Osten Deutschlands
- musste mit 14,27 % den höchsten Strompreis-Anstieg seit Mitte 2007 im Vergleich zu West- und Gesamt-Deutschland verkraften
- zahlt mit 870 Euro den höchsten durchschnittlichen Strompreis (3.500 kWh p.a., Stand Januar 2009) im Vergleich zu West- und Gesamt-Deutschland
- zahlt Ø 18,7%-Punkte mehr für Strom als Berlin; Ø 7,8 %-Punkte mehr als die alten Bundesländer und Ø 6,5 %-Punkte mehr,als Gesamt-Deutschland
- musste mit Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg die höchsten prozentualen Strompreis-Anhebungen (aus den TOP5-Bundesländern) seit Mitte 2007 verkraften
- zahlt in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die höchsten Strompreise der TOP5-Bundesländer (Stand Januar 2009).

TOP5 Strompreis-Erhöhungen (prozentual) nach Bundesländern (gewichtet):

1. Preisanstieg in Bayern: + 19,58 % (Ø 133 Euro)*
2. Preisanstieg in Sachsen-Anhalt: + 17,87 % (Ø 133 Euro)*
3. Preisanstieg in Hessen: + 17,72 % (Ø 124 Euro)*
4. Preisanstieg in Thüringen: + 17,32 % (Ø 131 Euro)*
5. Preisanstieg in Brandenburg: + 15,30 % (Ø 117 Euro)*
*Zeitraum: 30.06.2007 bis 01.01.2009 / 3.500 kWh Verbrauch p.a.

Geringste Strompreis-Erhöhung (prozentual) nach Bundesländern (gewichtet):

1. Preisanstieg in Berlin: + 4,80 % (Ø 34 Euro)*
2. Preisanstieg in Bremen: + 4,96 % (Ø 37 Euro)*
3. Preisanstieg in Baden-Württemberg: + 6,87 % (Ø 53 Euro)*
4. Preisanstieg in Hamburg: + 7,50 % (Ø 52 Eur)*
5. Preisanstieg in Rheinland-Pfalz: + 10,16 % (Ø 75 Euro)*
*Zeitraum: 30.06.2007 bis 01.01.2009 / 3.500 kWh Verbrauch p.a.

 

Tipp: gerade wenn Sie in Ihrer Region hohe Strompreise zahlen, sollten Sie vergleichen, ob es nicht einen günstigeren Anbieter gibt. Ein Wechsel geht mit geringem zeitlichem Aufwand; der neue Anbieter übernimmt auch die Kündigungsmodalitäten usw. beim alten Anbieter. Und Sie profitieren dann Monat für Monat von niedrigeren Preisen.


gedruckt am  13.08.2020