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Energiewende für Zuhause: Warmwasser sparen

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Rubrik: Spartipps, Klimaschutz, Startseite

 

Eine heiße Dusche, Geschirr spülen, ein warmes Bad, Händewaschen – ohne Warmwasser ist unser Alltag kaum mehr vorstellbar. Aber es muss nicht gleich der volle Verzicht sein, sondern ein sinnvolles und kluges Einsparen.

Energiewende für Zuhause: Warmwasser sparen © Energiesparclub (ECCC)

© Energiesparclub (ECCC)

Die Energiewende im in eigenen vier Wänden In einem durchschnittlichen Haushalt zählt der Warmwasserverbrauch mit zwölf Prozent zum zweitgrößten Energiekonsum. Zum Vergleich: Die Beleuchtung macht lediglich ein Prozent aus. Und Energiesparlampen sind in aller Munde, wohingegen die Wasserspar-Technik weit weniger bekannt ist.

Dabei bedeutet das Einsparen von Warmwasser nicht sofort eine Einbuße des Luxus oder eine Minderung der Lebensqualität: „Ein Viertel der Kosten für warmes Wasser lässt sich ohne Komfortverlust mit kleinen Verhaltensänderungen und einfachen technischen Lösungen sparen.“, sagt Claudia Julius, Projektleiterin der europäischen Energiesparmeisterschaften.

Mitmachen beim Energiesparcup

Die Europäische Kommission fördert nun den Wettbewerb „Energiesparcup“, der mit praktischen Tipps und Infos zur Senkung des Warmwasserverbrauchs anhalten will. In elf europäischen Ländern und Regionen locken wertvolle Preise und Aktionswochen zum Energiesparen. Unter den Teilnehmern des deutschen Energeisparcup-Teams werden auch 20 Wasserspar-Sets mit modernster Technik verlost (Teilnahmeschluss: 03. Juli 2011). Teilnahme und Anmeldung für deutsche Haushalte erfolgt auf www.energiesparcup.de.

Sieben praktische Spartipps zum Einstieg

  1. Duschen und Körperpflege: Sparduschköpfe und Durchlaufbegrenzer nutzen warmes Wasser effizienter. Bei täglicher Fünf-Minuten-Dusche werden im Jahr rund 16.500 Liter Wasser und damit circa 160 Euro eingespart.
  2. Dichtung prüfen: Kleine Löcher im Brauseschlauch, tropfende Wasserhähne und undichte Spülkästen verschwenden unnötig Wasser. Meist sind poröse oder verkalkte Dichtungen die Ursache. Günstigen Ersatz gibt es im Bau- oder Fachhandel. Bei Kalk hilft Essigreiniger.
  3. Alte Geräte austauschen: Bei Wasser- und Stromfressern, wie Geschirrspüler oder Waschmaschine, lohnt sie ein Neukauf: Geringerer Verbrauch macht den Kaufpreis rasch wett.
  4. Auf Effizienzlabel achten: Bei Neugeräten gibt es erhebliche Unterschiede im Strom- und Wasserverbrauch. Daher auf Effizienzlabel achten und sich gut informieren. Seit Dezember 2010 sind für Geschirrspüler und Waschmaschinen zudem neue Label gültig. Das „WELL“-Label des europäischen Herstellerverbandes wird für Sanitäranlagen seit März 2011 verwendet.
  5. Geschirr und Wäsche effizient reinigen: Die optimale Beladung ist hier das A und O. Dank effektiver Kaltwaschmittel ist die Wäsche bei niedrigen Temperaturen problemlos und stromsparend. Es gilt die Faustregel: Bei größerer Verschmutzung lieber länger statt heißer waschen. Dreckiges Geschirr kann vorher eingeweicht werden.
  6. 60 Grad reichen im Boiler: Die Temperatur in Boiler oder Durchlauferhitzer ist mit 60 Grad völlig ausreichend heiß. Bei einem neuen Durchlauferhitzer gleich ein elektronisch gesteuertes Gerät wählen. So kann die Temperatur genau gesteuert und gespart werden.
  7. Auf dem Energiesparkonto Einsparerfolge sichtbar machen: Dem Verbraucher steht auf www.energiesparcup.de ein persönliches Energiesparkonto zur Verfügung, dass die Erfolge beim Wasser-, Strom- und Heizkostensparen zeigt.

Quelle: www.co2online.de

Geld-Magazin.de, 23.06.2011


gedruckt am  15.10.2019