Was wir von Dagobert Duck lernen können

Dagobert Duck kennt jeder. Nein? Er ist die reichste Ente der Welt. Sein Vermögen beläuft sich auf über 13 Fantastilliarden Taler (das ist eine Trillion mal eine Trillion), manchmal auch weniger oder mehr, je nach Comic-Geschichte. Ja, gut, Dagobert ist erfunden… wir können trotzdem von ihm lernen.

Zur „Person“: Dagobert Duck ist ein Erpel, geschätzte 65 Jahre alt – er wird nie älter, denn er hat schon den Goldrausch am Yukon mitgemacht. Dagobert lebt in Entenhausen, in einem Geldspeicher. Dort bewahrt er die meisten seiner Talerchen auf. Seine Lebensregeln (die er manchmal bricht) machen auch heute noch wohlhabend.

Nie mehr ausgeben, als man einnimmt

Simpel, und extrem wirkungsvoll. Dagobert hat lieber gehungert, als sich für den noch in der Zukunft liegenden Goldfund bei der Bank in Whitehorse zu verschulden.
Oder deutlich gesagt: wie wollen Sie jemals Vermögen aufbauen, wenn Sie eine negative Einnahmen-/Ausgabenrechnung haben?

Haushaltsbuch führen

Das führt zu Rat 2: notieren Sie Ihre Ausgaben, vergleichen Sie sie – mindestens 1 Jahr lang – mit Ihren Einnahmen. Nur einmal jährlich anfallende Ausgabeposten wie Vereinsmitgliedschaften, Zeitschriftenabos usw. nicht vergessen!
So wird Ihnen bewusst, wofür Sie wieviel Geld ausgeben. Garantiert werden Sie staunen.

Rabatte aushandeln, Sonderangebote nutzen

Als Kind war eine Geschichte besonders beeindruckend: Dagobert lädt Donald zum Essen bei sich ein; es gibt Brot und Hering. Donald beklagt sich: „Das Brot ist steinhart“, Dagobert „kein Wunder, ist ja auch schon 5 Monate alt“, und auf die irritierte Nachfrage: „Ja, was denn, wenn man einmal im Jahr seinen Jahresvorrat im Großhandel einkauft, gibt es einen satten Nachlass!“
Soweit müssen Sie natürlich nicht gehen, Brot schmeckt frisch besser. Aber gerade der Bäcker hat oft Gebäck/Kuchen/Brot von gestern zum halben Preis.
Oder Sie nutzen konsequent die Sonderangebote der Supermärkte.
Fragen Sie bei größeren Einkäufen ruhig nach Barzahlerrabatt.

Kredite sind teuer

Manchmal lässt sich ein Darlehen nicht vermeiden. Bei einer Baufinanzierung für die eigenen 4 Wände ist es auch etwas anderes, als immer das Girokonto überzogen zu haben. Versuchen Sie aber konsequent, den Dispo nicht auszunutzen. 500 Euro jeweils für 10 Tage im Monat im Minus kosten Sie im Jahr auch schon knapp 20 Euro. Ein Tag im Monat bei 1.000 Euro im Minus macht 4 Euro (Dispozins von 12 % unterstellt).

Vergleichen!

Dagobert will ein Fernglas kaufen, 98 Taler. Natürlich will er es ausprobieren, macht er vor dem Laden. Dann gibt er dem Verkäufer das Glas zurück. Der ist baff: „Wollen Sie es nicht mehr?“ „Doch, aber ich habe gerade gesehen, gegenüber kostet das gleiche Modell 97 Taler!“
Die Moral von der Geschicht: erst vergleichen, dann kaufen. Gerade im Internet gibt es inzwischen sehr viele Vergleichsrechner, vor allem für Finanzprodukte, Strom- und Gastarife, Telefon-/Handy- und Internet. Auch wenn Sie mit Ihren Anbieter / Ihrem Produkt zufrieden sind… ein Vergleich einmal im Jahr zeigt Ihnen, ob es nicht inzwischen günstigere Anbieter gibt.

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