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Geldautomaten: Banken kassieren kräftig ab

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Rubrik: Girokonten

 

Die Bargeldversorgung an fremden Geldautomaten wird immer teurer. Das geht aus einer Auswertung hervor, die die FMH-Finanzberatung seit mehreren Jahren bei 50 Banken durchführt. Demnach haben die Banken die Gebühren für Kunden, die nicht am eigenen Geldautomaten oder an einem Gerät des Bankenverbunds abheben, um bis zu 85 Prozent erhöht. Welches die 15 teuersten sind ...

Foto: Geld-Magazin.de

Seit 2006 fragt die FMH Finanzberatung jährlich bei 50 Banken und Sparkassen die Entgelte für die Nutzung fremder Automaten ab. Wichtiges Auswahlkriterium ist, dass die jeweilig befragte Bank das Entgelt festlegt, das sie ihrem Kunden belastet – und nicht das Haus, bei dem Geld abgehoben wird.

2006 betrug der durchschnittliche Preis für eine Abhebung noch 4,38 Euro. Drei Jahre später liegt er bereits bei 5,14 Euro - eine Steigerung von 17 Prozent.

Interessant ist, dass in diesem Zeitraum nur 24 Banken den Preis nicht erhöht haben. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese Banken die niedrigsten Kosten belasten würden. So verlangt etwa die Deutsche Kreditbank (DKB) für die Abhebung mit ec-Karte seit 2006 durchgängig zehn Euro und damit unangefochten den höchsten Betrag. Gleichzeitig bietet sie aber auch weltweit eine kostenfreie Bargeldversorgung, wenn jemand dafür seine Visa-Karte nutzt.

Hier die Übersicht der 15 folgenden, teuersten Preise für GAA-Abhebungen mit der ec-Karte (PDF).

Erhöhung bis zu 85 % seit 2006

Die anderen 26 Banken haben die Gebühren seit 2006 um mindestens zehn und in der Spitze um 85 Prozent erhöht. Deutsche Bank und Postbank liegen mit einer Erhöhung um 40 beziehungsweise 50 Prozent auf jetzt jeweils 5,99 Euro bei den Aufschlägen im Mittelfeld. Inzwischen verlangen 31 Banken für Abhebungen an fremden Geldautomaten Gebühren von mehr als fünf Euro. 2006 waren es zwölf Häuser, 2007 dann 15 und ein Jahr später schon 20 Banken.

Bei diesen drastischen Entgelterhöhungen verwundert es nicht, dass Kunden ihr Konto immer öfter danach auswählen, ob sie an jedem beliebigen Geldautomaten gratis Bargeld holen können. Mit diesem Argument wollen Direktbanken Kunden anderer Häuser für den Kontenwechsel gewinnen – und die Banken mit den meisten Geldautomaten wollen eben diesen "Missbrauch" verhindern.

Hintergrund: Einige Direktbanken übernehmen für ihre Kunden die Kosten, wenn diese für die Bargeldabhebung die Visa-Karte nutzen. Bei deren Einsatz erhält die auszahlende Bank für die Bereitstellung ihres Geldautomaten von Visa ein pauschales Nutzungsentgelt von 1,74 Euro.

Es lohnt sich also, bei seiner Bank den Preis fürs "Fremdgehen" zu erfragen und möglichst die kostenfreie Nutzung wählen. Ein weiteres Kriterium ist die Größe des Geldautomaten-Verbundes. Je höher die Anzahl der Geräte, desto größer die Wahrscheinlichkeit, auf Dauer kostenfrei abheben zu können.

Übrigens: In unserem Girokonto-Vergleichsrechner werden diese Kosten bei der Wahl des besten Girokontos berücksichtigt.

 

21.7.2009


zdnkdxnxk, 13-03-12 10:26:
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wgezya, 13-03-12 03:39:
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uklnpupoql, 12-03-12 20:55:
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Kitab, 12-03-12 04:34:
Indem Urecht mit Unrecht vergolten wird ehsttent noch lange nicht Recht. Dieser Leitsatz kam mir beim Lesen deines Artiekls in den Sinn. Ich stimme deiner gee4usserten Meinung zu. Aber, was machen wir mit denen, die nach dem Prinzip leben, was nicht verboten ist, ist erlaubt? Was mit denen, die sich nicht an vorgegebene Regeln halten? Solange diejenigen, ffcr die wir jetzt mit Steuergeldern teure Verhandlungsmandatsre4ger bezahlen mfcssen nicht selber auf die Idee kommen, die durch sie verursachten Kosten freiwillig zu fcbernehmen, mfcssen wir uns nicht wundern, wenn solche Forderungen popule4r sind.Wass mir bei dieser Sache am meisten zu denken gibt ist die Tatsache, dass es fcberhaupt zu Diskussionen fcber rfcckwirkende Regele4nderungen kommen muss wo doch diese Regeln zum vornherein klar sind/we4ren. Was sagt uns das? Fehlt uns das Vertrauen in die global agierenden Institutionen sollen die das auch wissen und vertrauensbildenden Konzepten wie zum Beispiel bei den Banken eine Transaktionsgebfchr nicht generell ablehnend gegenfcberstehen. Damit liesse sich Vertrauen bilden. In diesem Fall ganz einfach mit einem Instrument, das in einer Sprache daher kommt, die eindeutig von allen verstanden wird. Einem unartigen Kind helfen wir ja auch nicht idem wir dauerend gesetzt Regeln e4ndern und die Suppe, die es sich eigebrockt hat selber auslf6ffeln.
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