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Die aktuelle Entwicklung auf dem Immobilienmarkt

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Rubrik: Immobilien, Startseite

 

Aufgrund der niedrigen Zinsen können sich viele Menschen zurzeit Wohneigentum in Deutschland zulegen. Doch wer vor allem in den Städten und Randgebieten auf der Suche nach Eigentum ist, sollte zweimal hinsehen.

© djama - Fotolia.com

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Mittlerweile entwickeln sich, aufgrund der hohen Nachfrage, die Preise für Wohnungen und Häuser in den Großstädten exorbitant. Am Markt werden Preise verlangt, die extrem hoch und überteuert sind. Experten, wie der Bundesbankpräsident Jens Weisemann malen gar die „Gefahr einer Immobilienblase“ an die Wand. Kann man unter diesen Umständen überhaupt noch guten Gewissens Eigentum erwerben, ohne zu viel Geld zu bezahlen?

Eine Rolle für ein gutes Angebot spielen sowohl die Flexibilität des Käufers als auch der Ort des gewünschten Kaufes. Da sich Regionen und Städte in Deutschland unterschiedlich entwickeln, sollten Käufer sich im Vorfeld gut informieren. Der so genannte Verband deutscher Pfandbriefbanken, erstellt regelmäßig Informationen über der Entwicklung von Mieten und Preisen, die für Wohnungen und Häuser am Markt erzielt wurden.
Durch Sachverständige Banken, die dem Verband beiwohnen, und einem einheitlichen Verfahren sind die Preise sehr gut miteinander zu vergleichen. Die beteiligten 21 Banken stellen ihre Daten alle drei Monate zur Verfügung. Im Angebot sind Vergleiche von Eigentumswohnungen in einfachen bis hin zu sehr guten Lagen.

Im vergangenen Jahr 2013 waren demnach die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser in einigen Städten um bis zu sechs Prozent gestiegen. Vor allem in Städten wie München, Berlin und Hamburg konnten starke Preisanstiege vermerkt werden. Wiederum in Gegenden, die weniger beliebt oder nicht urban sind, war ein Verfall der Preise zu verzeichnen.

Die Preisanstieg oder -verfalle von Immobilien sind jedoch nicht der einzige Indikator auf den Käufer beim Erwerb einer Immobilie Acht geben sollten. Neben dem Preisniveau, sollte das Kaufpreisniveau mit dem Mietniveau verglichen werden. Dies kann von Interesse sein, da es in einigen Wohnlagen kein Sinn macht zu kaufen, sondern ein Mietverhältnis sinnvoller ist. Das Kaufpreis-Miete-Verhältnis wird ermittelt indem man errechnet, wie viele Jahre es dauert bis die Nettokaltmieten (ohne Nebenkosten) den Kaufpreis eingeholt haben. Je weniger Zeit es braucht den Kaufpreis zu erreichen, desto besser. Je schlechter die Lage und Ausstattung der Immobilie desto schneller stellt sich das Verhältnis dar und ein Kauf macht demzufolge Sinn.

Jedes einzelne Angebot sollte genau von den Käufern überprüft werden, auch wenn die Zinsen derzeit günstig sind. Eventuell kann es Sinn machen ein paar Jahre mit einem Kauf zu warten, da die Preise sich dann auf dem Immobilienmarkt wieder entspannen.

 

Geld-Magazin, 26.08.2014

 

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