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Lebensversicherungen werden weniger ertragreich

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Rubrik: Versicherungen

 

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All jene, die sich dieses Jahr eine Lebens- oder Rentenversicherung abschließen wollte, sollten sich dies noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Denn Kunden deutscher Lebens- und Rentenversicherer müssen erneut geringere Renditen in Kauf nehmen. Einer Studie zufolge sind die Zinsen für Anleger bereits unter drei Prozent gefallen. Als Hauptgrund wird die lasche Geldpolitik der Europäischen Zentralbank genannt.

Eine Studie der Ratingagentur Assekurata belegt, dass die laufende Verzinsung in der privaten Rentenversicherung bestehend aus Garantiezins und Überschussbeteiligung von durchschnittlich 3,16 Prozent auf 2,816 Prozent sinken wird.  Kunden mit älteren Verträgen dagegen erhalten eine vielfach höhere Rendite, da sie teilweise noch Anspruch auf Zinsgarantien in Höhe von bis zu vier Prozent haben. Alle Verträge, die ab dem Januar 2015 abgeschlossen wurden, beinhalten schon nur noch einen Garantiezins von 1,25 Prozent. Daher sind Kunden mit neueren Verträgen auch die größeren Leidtragenden der Kürzungen.

Die klassischen Altersvorsorgeformen wie die Riester, die Rürup- sowie private Renten- und Lebensversicherungen weisen einen Rückgang der laufenden Verzinsung von 3,32 Prozent auf 3,11 Prozent vor.  

Für Verträge die ab dem Januar 2015 abgeschlossen wurden, sinkt die laufende Verzinsung von 3,19 Prozent auf 2,88 Prozent. Die laufende Verzinsung bezieht sich jeweils nur auf den Sparanteil der Beiträge, nachdem die Abschluss- und Verwaltungskosten abgezogen wurden.


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